Sie umfasst praktisch alle Ausdrucksarten der verschiedenen Glaubensformen: die Verehrung von Naturgottheiten (Pantheismus), den Vielgötterglauben (Polytheismus), die unteilbare Einheit der gesamten Schöpfung und aller Lebewesen (Monismus) sowie den Glauben an einen Gott, der über alles herrscht (Monotheismus).

Philosophie

Für die Hindus verläuft die Zeit zyklisch, das heißt sie hat weder einen Anfang noch ein Ende. Sie ist wie die Jahreszeiten – ein immerwährender Kreislauf von verschiedenen Zeitaltern (yugas). Die Seele ist unsterblich und wandert gemäß ihren Handlungen (karma) durch verschiedene Lebensformen. Den als Reinkarnation bekannten Begriff nennen die Hindus samsara, Kreislauf von Geburt und Tod. Ihr Ziel ist es, aus diesem Kreislauf durch gottesbewusstes oder spirituelles Handeln frei zu werden (moksha), um je nach Glaubensrichtung die Ewigkeit (nirvana) oder das Reich Gottes (Vaikuntha, Kailasa) zu erreichen

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